Unser erster Geburtstag auf See
Bisher haben wir es geschafft, Geburtstage auf See zu vermeiden. Das kommt auf dieser Reise gleich zweimal vor. Ansonsten bringt der Seetag viel Ruhe mit Blick über das Meer und eine Vorstellung unserer Kabine.
Bisher haben wir es geschafft, Geburtstage auf See zu vermeiden. Das kommt auf dieser Reise gleich zweimal vor. Ansonsten bringt der Seetag viel Ruhe mit Blick über das Meer und eine Vorstellung unserer Kabine.
Bisher hieß es immer, Marseille ist schmutzig, nicht ansehnlich und eine der kriminellsten Städte Frankreichs. Und vermutlich ist das auch wahr, nur nicht dort, wo wir heute sind. Wir sind am Ende so froh, uns nicht auf Vorurteile verlassen zu haben, sondern spielerisch die Altstadt zu entdecken. Lediglich der AIDA Shuttle ist eine Frechheit.
Richtung Strand geht es heute geschickter mit dem Cruise Bus und dann zu Fuß um den Hafen herum. Bei herrlicher Sonne ist das Wasser wunderbar und der Strand schön. Abends genießen wir das Frensh Kiss.
Wir sind auf unseren Reisen schon auf mancherlei Art zum Strand gekommen, am liebsten zu Fuß. Zum ersten Mal nehmen wir heute ein Taxi zum schönen Strand von Cala Major und genießen das herrliche Wasser.
Ohne Sonne ist es auf dem Balkon doch mit dem frischen Seewind recht kühl. Trotzdem schaffen wir es, jede Menge Fragen zu beantworten. Als die Sonne herumkommt, wird es herrlich warm und noch schöner, als sie untergeht. Nebenbei haben wir einen neuen Hotspot.
La Spezia haben wir noch bei keinem unserer Besuche zu Fuß erkundet, das holen wir heute nach. Dabei kauft unsere Jüngste die gesamten Limoncello-Bestände der Stadt auf. Trotzdem oder deshalb haben wir viel Spaß beim Minigolf auf Deck 8.
Am Geburtstag der besten Ehefrau von allen lässt das Wetter keinen Strandbesuch zu. Also ist der Beach-Club die Alternative. Und ein paar Runden Shufflleboard. Die Feier findet dann im Churrascaria Steakhouse statt mit allerbestem Fleisch und schönem Ambiente.
Der Hafen von Ajaccio auf Korsika gehört zu den schönen Häfen der Reise. Und zum besterreichbaren, schönen Strand. Hier werden wir als erfahrene Strand-Urlauber zum Trendsetter und verstehen nicht, warum der Strand nicht längst nach uns benannt ist. An mangelnder Ausdauer liegt es nicht.
Auch der letzte Seetag bietet noch einmal alles Schöne auf dem Balkon auf: Meer, Sonne, frische Luft. Wir genießen das stundenlang und überlegen noch einmal, was es noch zu berichten gibt. Und da gibt es einiges: von Charity über AIDA-Ausflüge bis zur Gästezusammensetzung.
Der Tag hätte so schön sein können: wir lösen einen virtuellen Kriminalfall und sehen dabei jede Menge von Barcelona. Das macht uns richtig Spaß. Aber dann werden wir selbst Opfer eines realen Kriminalfalls und sind sehr traurig.
Am letzten Tag haben wir noch viel Zeit auf dem Schiff. Unser Flug geht erst abends und so verbringen wir den Tag sehr schön an frischer Luft und regengeschützt auf Deck 8. Bis uns das Wetter wegtreibt. Das ist auch abends für Flugverspätungen verantwortlich. Das Fazit ist positiv.
Unser bisher längster Flug bringt uns zu unserem bisher längsten Urlaub in die Karibik. Dabei ist der Weg mit Unsicherheiten behaftet: Fährt die Bahn pünktlich? Streik ist dort nicht angekündigt. Dafür aber bei unserer Fluglinie. Zur Sicherheit fahren wir einen Tag früher und übernachten in Gateway Gardens. Der lange Tag-Flug vergeht dann sehr zäh, was einige nicht aushalten und sich neben uns fast in eine Schlägerei hineinsteigern. Ob wir ohne Blessuren aus dem Flugzeug kommen? Aber irgendwann ist auch dieser Flug am Ziel und wir lernen karibischen Bürokratismus kennen, bevor wir endlich an Bord sind.
Beim frühen Frühstück beschwert sich der innere Monk, auf dem Balkon gibt es bei praller Sonne dagegen nichts zu beschweren. Wir besprechen den Reiseverlauf und müssen uns dann doch wegen des Wasserflaschendramas an der Rezeption beschweren, bevor wir den Tag mit Show und Filet beschließen.
Früh geht es los zu einem ganz tollen Ausflug in den tropischen Regenwald. Pflanzen, Tiere und besonders der Strand daneben begeistern uns, auch wenn es viel regnet und das Baden ausfallen muss. Den Weg dorthin pflastert die beste Ehefrau von allen mit hohen Hürden, dafür duftet jetzt die Kabine intensiv nach Kaffee.
Im schönen historischen Zug fahren wir einmal quer durch Panama von der Karibik zum Pazifik: Am Panama-Kanal entlang, durch den riesigen Gatún-See oder durch Urwald. Der See und die Schleusen sind beeindruckend, erschütternd Korruption, Dreck und Umweltkatastrophe um den Kanal.