Schulz auf Kreuzfahrt

Wir sind bereit, aber das Schiff kommt nicht. Wegen Sturm kein Einlaufen in die Elbe möglich, alles soll einen Tag später beginnen. Und dann ist es plötzlich doch noch da, wir bieten an, Koffer zu tragen und so sind wir nur ein paar Stunden zu spät an Bord. Und verlieren doch einen Tag. Doch dann wird alles sehr schön: Auch unsere großen Kinder sind dabei, das Wetter ist herrlich und wir entdecken erstmals die vielleicht schönste Stadt Europas. Allerdings lehren uns die Kinder zu verlieren und ein übergroßer Tisch mit Lichtgeschwindigkeit bringt mich zum humpeln.

Es ist in Hamburg wie vor Venedig: Gut organisiertes Wetterchaos

Wir haben nicht mehr geglaubt, aufs Schiff zu kommen: So wie unsere letzte Reise endete, beginnt die neue. Nur mit dem Unterscheid, dass wir letztes Mal auf dem Schiff waren, aber Venedig nicht da war, diesmal ist Hamburg nah, aber das Schiff nicht da. Und als es doch kommt, beginnt das Schmuggeln: Senioren sich selbst, Schwiegertöchter Pfefferspray und Koffer sich gar nicht. Aber ein Burger macht alles wett. Hauptsache der geneigte Leser verpfeift mich nicht.

2020-07-03T07:05:13+02:0017.03.2018|Tags: , , , |

Es geht los – mit Verspätung aber herrlicher Sonne

Das Auslaufen mit 21 Stunden Verspätung dürfen wir draußen in praller Sonne genießen, gut geschützt vor dem eisigen Wind bei -4°C. Aber was alles an so einem Sturm mit Verspätung samt Routenänderung hängt, lernen wir erst heute. Und wir lernen, dass Fensterputzer zur Beruhigung auf der Titanic fehlten, heute gibt es natürlich strengere Gesetze. Und Bettenmachen kann auf die Stimme gehen!

Senile Bettflucht und 1. Platz beim Quatschkopf-Award

Den 1. Platz beim Quatschkopf-Award haben wir heute redlich verdient angesichts der viel zu frühen Restaurant-Misere. Dafür zieht sich heute am Seetag das Essen wie ein roter Faden durch den Tag, so dass unser Anti-Zunehm-Plan dezent unglaubwürdig wirken könnte. Trotz Wetters spielt der Balkon und die Herzensgüte von Eltern eine gewisse Rolle.

2020-07-03T07:08:36+02:0019.03.2018|Tags: , , , |

Ab jetzt wird gehumpelt, was kein mitleidheischender Trick ist

Heute ist der geneigte Leser gefordert, aktiv den Text zu verändern. Aus „gehen“ wird nun „humpeln“ und Schuld daran ist der Beach Club, den wir statt Southampton genießen. Genauer ein riesiger, über alle Maßen gewaltiger und bösartiger Tisch mit Lichtgeschwindigkeit. Hoch und schnell ist auch das richtige Wort für den Racer. Und meine Fingerabdrucksammlung wird immer größer.

Durch die vielleicht schönste Stadt Europas

Zu Recht gilt Brügge als eine der schönsten Städte Europas. Kopfsteingepflasterte Wege, würdige alte Giebelhäuser, prächtige Kirchen, schöne Kanäle, hier stolpert man von einem Highlight zum nächsten. Da Brügge in den Kriegen weitgehend verschont wurde, ist noch viel mittelalterliche Bausubstanz gut erhalten, so dass die Altstadt zu Recht UNESCO Weltkulturerbe ist. Und wir sind heute mittendrin.

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