Urlaub ist Nichtstun in herrlicher Sonne
Seetag bedeutet Tag auf dem Meer. Und Nichtstun außer pralle Sonne, Meeresrauschen und klare Luft zu genießen. Und ein tolles Steak.
Seetag bedeutet Tag auf dem Meer. Und Nichtstun außer pralle Sonne, Meeresrauschen und klare Luft zu genießen. Und ein tolles Steak.
Lanzarote ist mit Sicherheit eine faszinierende Insel. Über Schönheit lässt sich streiten. Einen tollen Tag haben wir hier aber allemal!
Unsere Kleine geht heute eigene Wege. Bleibt für die vereinsamten Eltern nur die Frage: Woher hat sie das? Dann sehen wir uns halt die Stadt vor dem Schiff an. Auch schön!
Die Stadt lässt sich problemlos zu Fuß erobern und hat eine wunderschöne Bummel-Straße. Das Schiff ist keine Zwille, dafür hat unsere Kleine endlich die ersehnte Sprechrolle.
Ich kann mich nicht erinnern, je so viele Kurven gefahren zu sein. Dafür ist der Küstenblick grandios. Aber an der Rezeption steckt der Wurm drin. Sprachloses Staunen entschädigt dafür in der ersten und einzigen Suite, die wir uns je gegönnt haben.
Diese neue Kabine ist für uns auch Neuland. Darum erzähle ich heute einmal den Unterschied zwischen Kabine und Suite. Ansonsten genießen wir einfach nur den Tag auf See.
Ein Highlight jagt das nächste. Auf eine beeindruckende Anfahrt an die Insel folgt ein elegantes rückwärts einparken. Seilbahn und Höhenskepsis kollidieren etwas miteinander, doch ohne Erdbeben oder andere Katastrophen geht es in ein schönes Bergdorf.
Bei Sonne und Faulenzen können wir uns Gedanken machen über Flugzeug-Sicherheit und Bibliotheks-Diebe. Und beim Steak über liebe Mitarbeiter.
Was VW kann, können wir schon lange. Und so haben wir einen tollen Tag, an dem so wirklich gar nichts los ist.
Diese Reise ist die Reise der Serpentinen. Und wir können heute die ganze Stärke des erfahrenen Dänemark-Urlaubers ausspielen.
Der Wind ist zu stark und deshalb gibt der Kapitän nach 3 Landungsversuchen vor La Palma auf. Wichtiger war ja, dass das Flugzeug beim Hinflug erfolgreicher war, heute weichen wir nach Las Palmas aus und haben damit einen zusätzlichen Seetag.
Abschied ist das schwerste an der ganzen Reise. Gedanken über Mitreisende, die die besten Plätze haben wollen oder Fenster auflassen, helfen dabei. Zu Hause ist dann plötzlich tiefster Herbst.
Dies ist nun schon mein 11. Reisebericht. Zu dieser Schnapszahl mag mir der geneigte Leser den etwas kitschigen Titel verzeihen - aber genauso erleben wir es heute. Nach einem tollen Blick über ein trübes Hamburg bricht ab Altona die Sonne durch und wir erleben nicht nur die Schönheit der Elbe, sondern auch einen wunderschönen Sonnenuntergang direkt vor uns. Und ich hoffe, nun nicht unglaubwürdig zu werden, aber in Cuxhaven wird auch noch ein tolles Feuerwerk direkt vor unserem Balkon abgebrannt.
Das Schöne an so einem Seetag ist, dass der Urlaub gleich richtig beginnt. Kein Hafen der lockt, sondern nur der Balkon, ein gutes Buch und das Meer. Und das gibt Gelegenheit zu Bergen-Gedanken und Dänemark-Träume.
Bergen ist die regenreichste Stadt Europas. Für uns reißt aber der Himmel auf, so dass wir trocken durch ein absolut lohnendes Weltkulturerbe gehen und mit einer Seilbahn fahren, die keine Seilbahn ist. Mit einem herrlichen Blick aus den Bergen über Bergen krönen wir den Tag.