Generalstabsmäßig zu einem langen, herrlichen Strandtag
Ein ganzer Tag am Strand bedeutet so einige Vorbereitungen, dann aber sind Ruhe und Meer perfekt.
Ein ganzer Tag am Strand bedeutet so einige Vorbereitungen, dann aber sind Ruhe und Meer perfekt.
Auf dem Weg nach Blokhus zeigt das Navi einen eigenen Willen: Erst will es fast 100 Kilometer Umweg und als wir das nicht mitmachen, fahren wir quer durch die Großstadt. Und stranden fast noch am Strand, was sich nur durch verkehrspolizeiliches Geschick lösen lässt.
Der Strand ist weit weg, aber wir bewältigen das zu Fuß, was offensichtlich nicht jeder sagen kann angesichts des partiellen Gestanks am Wegesrand. Der Strand ist dann genau das, was wir kennen, lieben und lange genießen. Zum Schluss verlängern wir unsere Buchung hier, auch wenn wir nur knapp an einer Katzen-Mahlzeit vorbeikommen.
Erstmals fahren wir direkt mit dem Wohnmobil an den Strand. Und nutzen neue Sitzsäcke. Das ist alles eine gute Idee, besonders als die Wolken aufreißen. Der Vergleich dieses Strands mit den vorherigen ist dann eindeutig.
Sonne, Schatten, Meeresrauschen, Baden und Spielen. Und das den ganzen Tag. Heute und vor Jahrzehnten.
Ein letzter Tag am herrlichen Strand mit wolkenlosem Sonnenschein, sehr ruhigem Meer und Notfall. Bäcker, Nachbar und Eismann sind heute besonders gut drauf. Und dann ist alles zum letzten Mal.
Zum Abschluss schlendern wir noch einmal ausführlich durch die Geschäfte in Blokhus, bevor es wieder Richtung Deutschland geht.
Trotz schönem Fjordblick ist die Nacht unruhig und dann geht es wieder zurück nach Deutschland. Vor dem Elbtunnel geht es und deshalb haben wir genug Zeit zum Wohnmobil-Reinigen im ersten Gewitter seit Wochen.
Gestern vor dem Feiertag unendliche Staus, heute am Feiertag Großveranstaltung in Kiel, die AIDAbella woanders als geplant und wir kommen später los als erwartet. Ein Polizeiwagen grätscht von der Seite in unseren Weg und dann führt uns das Navi auch noch an einen Zaun im Wald mit staunenden Rehen. Und wir staunen, dass doch alles ganz geschmeidig klappt und wir zur letzten Kreuzfahrt dieses Jahres aufbrechen können.
Es regnet nicht in Dänemark. Allein das ist schon ein gutes Zeichen und so machen wir uns auf, eine weitere Ecke von Kopenhagen zu erkunden, diesmal Nyhavn und die 1,8 Kilometer lange Fußgängerzone Strøget. Leider liegen wir diesmal nicht an der Innenstadt, aber per Shuttle ist diese gut zu erreichen. Abends komme ich dann auf die Spur der Familienzeit-Crasher und spiele meine Shopping-Queen-Schulung aus.
Mit dem Shuttle in die Stadt, zu Fuß durch ein Netz aus Fußgängerzonen in Nordstaden und über die Prachtstraße Avenyn. Dabei herrlicher Sonnenschein. So haben wir einen schönen Tag in Göteborg mit einiger Erinnerung an die Vergangenheit. Allein AIDA weiß nicht so genau, wo wir eigentlich sind und sorgt für den Brech-Moment des Tages.
Ein Seetag ist wunderbar geeignet, um einfach nur rumzuliegen und zu relaxen. Und das ohne schlechtes Gewissen. Währenddessen haben Seegang und Wind ordentlich aufgefrischt und wir stellen fest, dass wir auf mehr als jeder 7. Reise bekannte Heidjer an Bord treffen.
Was tun, wenn die Sternstunde ohne uns stattfindet und Leeds Castle gestrichen wird?: So wie der geneigte Leser es von uns kennt rennen wir dann halt über schmale randlose Landstraßen und durch dichte Wälder. Und kommen irgendwie doch an, in diesem Fall oben auf den White Cliffs mit spektakulärem Ausblick. Der Rückweg zeigt dann, wie es auch einfach geht.
Heute ist mal wieder ein Mietwagen dran, damit wir mit unserem Tempo das alte Strandbad Deauville, das mittelalterliche Honfleur und die Steilklippen von Étretat besuchen können. Und wir sind von jedem Ort begeistert, auch von der Fahrt durch die schöne Normandie. Trotz höhenskeptischer Brücken.
Überall auf dem Schiff verstärkte Hygiene-Regeln. Gläser fallen, Regale brechen zusammen und so mancher Gast bricht auch. Wenn ein Magen-Darm-Virus an Bord auf wilden Seegang in der Biskaya trifft, ist das keine gute Kombination. Und wirft die Frage auf, was von beidem Schuld ist.