Seetag beim Seetag
Es gibt eine neue Kindershow - endlich! Ein einziger Teller kann doch nicht dick machen, oder? Und dann Muskeln wie ein Tänzer.
Es gibt eine neue Kindershow - endlich! Ein einziger Teller kann doch nicht dick machen, oder? Und dann Muskeln wie ein Tänzer.
Von einem kleinen unbekannten Mädchen neben Meeresrauschen geweckt, gibt es heute einen wahren Marathon auf Balkon und mit Shows (nicht gleichzeitig). Neue Passagiere sind brummig, Autor und Essen lächeln sich gegenseitig an und Neuerungen beim Kids-Club sind berichtenswert.
Delfine führen dazu, dass das Schiff sehr stark an "Piraten der Karibik" erinnert. Dabei sehen sie von oben aus wie kleine Heringe, nur leider nicht wie Lachs. Aber die Sonne auf dem Balkon ist wieder herrlich. Und es gibt kein Farbtasia!
Balkon und Sonne bei Seegang sind ganz toll. Allerdings knackt die Kabine ganz erbärmlich. Und AIDA stellt sich immer noch total an, obwohl die Logik auf unserer Seite ist.
Der letzte Seetag dieser Fahrt muss einfach auf dem Balkon genossen werden. Dabei denken wir über zweifelhafte Werbung und unsere Restaurantpläne nach.
Reichlich Platz, herrlicher warmer Sonnenschein, eine frische Brise, damit es nicht zu heiß wird, unter uns das rauschende Meer und irgendwo hinterm Horizont Afrika. Muss ich noch mehr schreiben, um zu erklären, warum es uns gerade richtig gut geht? Trotz heftigem Streit über uns tropft kein Blut auf den Balkon und die Großen haben Entertainment-Kummer.
Den halben Tag gehen wir zwischen schattig-warmen Balkon und Waschsalon hin und her. Die Entertainer ärgern mal wieder unsere Großen und wir genießen die Kids-Show und die Show der Großen.
Das ist schon fast kitschig: Das Meer ist richtig tiefblau und ganz ruhig. Über uns ein wolkenloser Himmel mit strahlender Sonne. Weit und breit kein Land, kein Schiff zu sehen. Damit ist der Balkon heute Pflicht. Die Pinseligkeit von AIDA verdient aber eine Kritik.
Lachs-Entzug führt zu einer klaren Ansage. Blockierte Tische im Restaurant sind unnötig, Genießen mit Meerblick unbedingt erforderlich.
Von gestern noch völlig übermüdet geht immer noch alles schief: Als Kreuzfahrtexperten vergessen wir die Schlüsselbänder. Und da das Schiff einfach mal stehen bleibt, wird die Frage nach einem Ersatzschiff spannend. Aber dann retten Lachs und Meer alles.
Den ersten Tag der Atlantik-Überfahrt lassen wir ganz ruhig angehen, indem wir die Sonne genießen und Feliks Büttner bei der Arbeit zuschauen.
Den 2. Tag auf dem Atlantik bestimmen die Edutainer mit einer Fülle von Vorträgen. Und Familie Flodder mit der Frage, ob ein sozial eingeschränktes Verhalten mehr medizinisch oder mehr verhaltenspsychologisch zu erklären ist.
Am 3. Tag der Atlantik-Überquerung wird die Zunge angesichts zweifelhaften Buffet-Benehmens spitzer. Im Fotoshop suchen wir verzweifelt nach unseren Bildern und das Abendprogramm endet mit einem fantastischen Solo.
Am 4. Tag auf dem Atlantik erkläre ich einmal, wie wir das mit dem Essen halten, um nicht völlig in die Breite zu gehen. Beim Blick über das Pooldeck verstehe ich dann endlich einen aktuellen Filmtitel.
Der 5. Tag auf dem Atlantik gibt genug Zeit, einmal die verschiedenen Typen am Buffet näher zu beleuchten.