Der letzte Tag bedeutet Warten
Warten auf den Bus, auf das Flugzeug, die Landung, die Koffer. So vergeht der letzte Tag eines herrlichen Urlaubs.
Warten auf den Bus, auf das Flugzeug, die Landung, die Koffer. So vergeht der letzte Tag eines herrlichen Urlaubs.
Der erste Tag der Kreuzfahrt steht nun einmal im Zeichen der Anreise. Und auch die kann schön sein, angefangen von einem ordentlichen Parkhaus bis zur Fähre auf der Elbe. Und wenn sich dann noch eine Hühnerkeule zum Blechkuchen verirrt, passt alles.
In Ijmuiden beobachten wir die Logistik an der Gangway. Und finden einen richtig schönen Strand, der leicht zu Fuß zu erreichen ist. Danach schaffen wir es erfolgreich, allen Schutz vor zusätzlichen Fettpolstern zu zerstören, während ein rosa Pudel einen Schinken antanzt.
Vor uns liegt Dover. Und ein bedeckter Himmel. Die Alternative ist Lesen und Genießen. Keine Chance für Dover, sorry. Dafür aber für Personenkontrolle, Dirk Nowitzki und Lachsabhängigkeit.
Urlaub ist Sonne, Nichtstun und lecker essen. Und genau das ist die Zusammenfassung dieses Tages. Und ein neuer Restaurant-Rekord.
Der Alltag kommt schnell. Aber wir haben das Maximum an Erholung aus den 4 Tagen gezogen.
Wieso eigentlich immer in die Ferne schweifen? Wir haben so schöne Landschaften im eigenen Land, die wollen nur entdeckt sein! Eine solche Entdeckung ist es, hoch oben auf einem Schiff die Elbe entlangzufahren. Hiervon berichte ich heute. Und berichte - wie der geneigte Leser es gewohnt ist - auch von allem, was für uns das erste Mal ist, was sich bei AIDA geändert hat und all die Eindrücke unserer Kreuzfahrt, die heute beginnt und bei der wir uns einfach nur erholen wollen. Deshalb werden wir wohl London, Paris und andere Städte diesmal nicht sehen, wohl aber die kleinen Schönheiten, die den Urlaub urlaubswert machen.
Aufwachen und die Sonne scheint ins Fenster. Herrlich. Und sie spiegelt sich im Wasser, das glatt und glänzend wie ein Babypopo daliegt. Erster Seetag ist auch gleich erster Urlaubstag... Heute werden wir mit all den Neuerungen, besonders im Entertainment-Bereich konfrontiert. Manches gefällt uns sehr gut, wie das neue Show-Konzept abends, anderes überzeugt gar nicht.
Im dichten Nebel nach Southampton getastet wird es ein warmer, sonniger Tag. Eine Identitätsprüfung bringt gealterte Bilder an den Tag. Obwohl zu Fuß erreichbar, sehen wir von Southampton nicht viel, die Natur fordert ihren Tribut.
Frankreich sehen wir eher von außen, die Sonne ist zu herrlich. Dafür können wir unsere Fitness mit den Akrobaten vergleichen und über Schlager staunen.
Heute ist mal richtig Strand angesagt. Das geht auch für weniger als 40,- Euro, ist aber ein kleiner Marsch.
Am Anfang steht ein interessanter Noordzeekanaal. Die Stadt ist nicht nur schnell zu Fuß zu erreichen, sie kann auch erwandert werden. Das bedeutet: Ein herrlicher Grachten-Bummel bei strahlender Sonne. Den Abschluss bringt ein verlängertes, aber dennoch fantastisches Kauri.
Es gibt eine neue Kindershow - endlich! Ein einziger Teller kann doch nicht dick machen, oder? Und dann Muskeln wie ein Tänzer.
Auch der schönste Urlaub geht zu Ende. Die Sauberkeit macht uns zum ersten Mal zu schaffen. Trotzdem hätten wir es deutlich länger ausgehalten.
Mitten in der Nacht sind die Autobahnen und der Flughafen vereinsamt. Mitarbeiter trudeln ein, Flugzeuge auch, Flug vergeht und wir sind soooo müde. Wie versprochen unternehme ich den erfolglosen Versuch, ab sofort den Lachs zu verschweigen und erleide angesichts der Fülle eine Art Buffet-Alzheimer. An Tipps zur Rettungsübung erinnere ich mich aber gut.