Südafrika mit La Réunion & Mauritius 2 mit der AIDAstella, Port Louis / Mauritius 17.02.26

Statt Strand gehen wir heute in die Stadt. Das ist zu Fuß gut zu machen und wir landen in der Shopping Mall der Caudan Waterfront. Ein sehr hübsches Gelände. Weiter könnte man nach Chinatown gehen, die schwüle Hitze hält uns davon ab. Vom Kofferpacken hält uns niemand ab, leider.


Bilder folgen hier in Kürze

Südafrika mit La Réunion & Mauritius
AIDAstella 2026

  • Tag 1: Kommt noch: Ort und Titel mit Link ab hier
  • Tag 2:

Den ganzen Tag über verlassen Gäste das Schiff, um die Heimreise anzutreten und mit kleinem Gepäck zu den Bussen gehen.

Das ist das Schicksal, das uns morgen blüht. Heute zum Glück noch nicht. Wir haben noch einen ganzen Tag auf Mauritius.

Strand oder City?

Ursprünglich hatten wir hier einen Ausflug gebucht, nämlich einem Transfer zum Strand. Das schien uns nun doch nicht mehr gut, zum einen, weil wir die letzten beiden Tage schon Strand hatten, zum anderen, weil der Ausflug viel zu früh losgehen sollte.

Jetzt hatten wir noch die Wahl, denselben Strand auf eigene Faust aufzusuchen. Dazu wäre ein Taxi nötig. Die Taxen hier sind nicht ganz günstig, der Ausflug wäre nur wenig günstiger geworden als mit AIDA. Das ist aber gar nicht ausschlaggebend, ausschlaggebend ist, dass wir so die Möglichkeit haben, auch einmal Port Louis anzusehen.

Denn wir wissen, dass ganz in Schiffsnähe fußläufig ein interessantes Shopping.Center sein soll. Das werden wir uns später ansehen.

Noch einmal in Ruhe frühstücken

Erst einmal gibt es natürlich das Frühstück, denn heute haben wir wieder Zeit dafür. Es ist ruhig und gut, wie immer, sogar die Eier sind heute wieder genau richtig.
Zudem bekommen wir einen schönen Ecktisch am Fenster und so lassen wir uns in aller Ruhe Zeit.

Heute steht eine Restaurant-Chefin am Eingang und kontrolliert die Kabinen-Nummer. Eigentlich kennen wir das, dass es immer so ist, aber in den letzten 14 Tagen haben wir das nur am ersten Tag erlebt. Dann hat jetzt wohl auch die Restaurant-Chefin gewechselt. Insgesamt ist es eine Menge Crew, die schon gestern das Schiff verlassen hat und ausgewechselt wird.

Danach nehmen wir uns genug Zeit auf dem Balkon. Zum einen ist die Zeit noch schön zum Lesen, weil die Luft noch nicht so heiß ist, zum anderen beachten wir ja gerne die Kaffee-Durchlaufzeit.

Erst den Weg finden

Aber irgendwann gegen 12:30 Uhr gehen wir dann los. Zunächst nehmen wir uns etwas Zeit im Terminal, denn dort ist freies WLAN. Das ist für uns wichtig, um einmal auf Google Maps die Umgebung genau zu sehen.

Wohin wir müssen, wissen wir nun also genau, die Frage ist nur, wo entlang der kürzeste Weg geht.
Eigentlich haben wir uns das genauso gedacht, dass der Weg für Fußgänger nicht rechts herum geht, wo die Busse stehen und auch die Taxen lang fahren, sondern dass es links herum zur Stadt eine Abkürzung gibt.

Und wir sind auch der Meinung, dass neulich ein Hinweis-Schild da stand. Hier verdächtigen wir jetzt einfach mal die Taxifahrer, die an dieser Stelle stehen, das Schild entfernt zu haben.

Sicherheitshalber fragen wir noch andere, die gerade aus der Stadt zurückkommen, aber unsere Gedanken bestätigen.

Und tatsächlich, kaum haben wir uns in die richtige Richtung aufgemacht, stehen alle paar Meter Schilder, die den Weg genau bis in die City weisen.

Abkürzung zur Mall

Es geht aus einem kleinen Fußgänger-Tor hinaus, und dann immer nur den Schildern nach einen schmalen Weg bis zum Aquarium.

Von hier geht es weiter an der Marina entlang. Nur über eine kleine Brücke, dann an einem Parkplatz entlang und schließlich stehen wir vor dem Shopping-Center.
Insgesamt ein Weg von weniger als 20 Minuten.

Wir sind jetzt hier an der Caudan Waterfront. Auf der einen Seite ist das das Blue Penny Museum, in dem eine der teuersten Briefmarken der Welt, die Blaue Mauritius, ausgestellt wird. Auf der anderen Seite ist ein Hotel. Geradeaus geht es in die Shopping-Mall. Das ist alles sehr, hübsch gemacht und gefällt uns gut.

An der Caudan Waterfront

In der Shopping-Mall gibt es einige Markenläden, aber auch Restaurants und Kunsthandwerk. Alles ist verwinkelt angelegt, so dass es schon ein Erlebnis ist, hier durchzugehen. Selbst wenn man nichts kauft. Was heute auch gar nicht so einfach wäre. Weil Feiertag ist, haben die meisten Geschäfte geschlossen. Einige wenige sind geöffnet, vor allem natürlich Souvenirläden.

Ein Stück weiter kann man in die City gehen. Auf dem Weg von hier bis zum Casino hängen Regenschirme, wie wir das schon in manchen Städten gesehen haben. Das ist alles sehr hübsch gemacht und sehr sauber.

Wir gehen nicht direkt in die City, sondern gehen noch ein bisschen am Kai entlang. Wenn man hier weitergeht, könnte man sich noch die Gedenkstätte angucken, an der hunderttausende Inder auf Mauritius angekommen sind, um als Arbeitskräfte auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten.

Das machen wir aber nicht, sondern durch eine Unterführung kommen wir auf die andere Seite der Hauptstraße. Von hier wollen wir eigentlich nach Chinatown gehen. Das wäre von der Entfernung her absolute machbar. Aber jetzt sprechen zwei Dinge dagegen, zum einen sieht es auf dieser Seite der Hauptstraße gar nicht mehr so schön aus, es ist dreckig, Und zum anderen ist es so, dass es die ganze Zeit über brütend heiß ist bei schwülen 31°C.

Nein, das ermutigt uns nicht. Wenn es nicht so heiß wäre, hätten wir das sicherlich noch einmal gemacht, da Chinatown schon für das Neujahrsfest geschmückt ist, auch wenn um diese Zeit noch nichts los sein dürfte.

Wir bummeln lieber zurück und noch ein bisschen durch das Shopping-Center. Und setzen uns dann eine ganze Weile in den Schatten, um uns etwas von der Hitze zu erholen.

Ein letztes Mal Erholung auf dem Balkon

Zurück gehen wir den gleichen Weg. An Bord angekommen benötigen wir nun unbedingt ein kühles Eis. So wie neulich nehmen wir noch mal ein Erdbeer-Frappé ohne Erdbeer.
Danach noch den üblichen Latte Macchiato im Café Mare und wir kommen wieder zu Kräften.

Nun ist noch ein bisschen Zeit, ein letztes Mal den Balkon zu genießen. Zeitweise haben wir auch hier volle Sonne, aber wenigstens sitzen wir. Und können beobachten: Auf dem Pier ist weiter geschäftiges Treiben. Gabelstapler fahren hin und her und bringen die Koffer der Neuankömmlinge. Wir sehen Gruppen von Gästen mit ihren Trolleys zu den Bussen rollen, die sie zum Flughafen bringen. Und sehen natürlich auch Neuankömmlinge hier ankommen.

Zum Glück überpünktlich im Restaurant

Wir haben noch nicht so früh Appetit auf Abendbrot, deshalb gehen wir erst um 19 Uhr ins Best Burger @ Sea. Neulich haben wir gesehen, wie zur Öffnungszeit ganze Horden hier hineingestürmt sind, deshalb sind wir lieber überpünktlich.
Was heute wirklich gut ist, denn außer uns ist zunächst kein anderer da. Erst nach und nach kommen zwei andere Grüppchen hierher.

Eigentlich gibt es den Burger traditionell am ersten Tag, nun gibt es ihn halt am letzten Tag

Der Gastkünstler Felix Gauger mit seiner Zaubershow war neulich ja wegen Erkrankung ausgefallen, das wird heute nachgeholt. So sehen wir uns ein letztes Mal eine Show im Theatrium an und sind verblüfft über die Tricks, die er zeigt.

Davor heißt es schon Koffer packen. Hier auf Mauritius ist es so, dass die Koffer nicht im Bus mitgenommen werden dürfen, sondern schon abends vor die Tür gestellt werden müssen. Dazu bekommt jeder Koffer eine farbige Banderole, je nach Abflugzeit. Die Koffer werden dann mit extra Wagen zum Flughafen gebracht, wo wir sie hoffentlich wiederfinden.

Lediglich die Waschsachen lassen wir für morgen früh hier, die werden wir dann morgen am Flughafen noch schnell in den kleinsten Koffer packen. Geschickter Weise haben wir in diesen schon die Sachen verstaut, die wir dann erst am Flughafen wieder benötigen und so gibt es dann dort einen Austausch.

Auch morgen sind wir noch auf Mauritius.

ÜBERSCHRIFT BILDER FOLGT

GALERIE FOLGT

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